Bahrdorf 2050: Gestern, heute, morgen

Gemeindeabend: Am Freitag geht es um Bahrdorfs Zukunft

Wie ist es bestellt um die Einheit in Bahrdorf? Was bewegt die Menschen? Wohin steuern die Vereine? Antworten gibt es beim Gemeindeabend. Foto: Erik Beyen

Bahrdorf. Dorfleben – ist das angesichts immer weiter wachsender urbaner Zentren, wie Wolfsburg, heute und morgen noch eine Option? Was macht Dorfleben aus, speziell im Hinblick auf Bedürfnisse und Ansprüche der verschiedenen Generationen? Wohin wird es sich entwickeln? Was ist nötig, damit Dorfleben auch 2050 noch interessant ist und funktioniert?

All diese Fragen und noch viele mehr sollen am Freitag (22. März) ab 19 Uhr in der Grundschule Bahrdorf mit einer möglichst breiten Öffentlichkeit diskutiert werden, und zwar im Rahmen des Gemeindeabends der Wolfsburger Nachrichten.

Mit dem Stichtag 8. März lebten 1845 Menschen in Bahrdorf samt der Ortsteile Mackendorf, Rickensdorf und Saalsdorf. Und die Gemeinde hat sich bereits auf den Weg in die Zukunft aufgemacht. Eine erweiterte und grundhaft sanierte Grundschule, die Kindertagesstätte Krümelkiste soll neu entstehen, Baugebiete sind in Planung.

Bahrdorf will wachsen, aber: „Das Leben hier funktioniert nur, wenn wir an einem Strang ziehen“, sagt Jörn Scherbanowitz. Er leitet die Marienkäferschule und bezieht seine Aussage auf ein Zusammenwirken der Vereine, Organisationen und sogar auf die politische Ebene. „Ich bin hier aufgewachsen und habe großes Interesse daran, dass sich meine Heimat gut entwickelt“, ergänzt er.

So wie er sehen das viele andere auch, etwa Stefan Winterboer, der Vorsitzende des TSV Bahrdorf. Auch Bürgermeister Hans-Hubertus Broistedt sieht im Zusammenhalt eine große Stärke kleiner Einheiten, wie Bahrdorf.

Wie ist es bestellt um die Einheit? Was bewegt die Menschen? Wohin steuern die Vereine? Am Freitag (22. März) soll das ausführlich besprochen werden. Dafür haben die Wolfburger Nachrichten Vereine, die Feuerwehren, die Kirche, die Politik, Vertreter der Landwirtschaft, Unternehmer sowie Vertreter aus der Gesellschaft eingeladen.

Je mehr Menschen als Zuschauer kommen, desto spannender wird der Abend. Der Eintritt ist frei. Der Förderverein der Schule wird sich um Verpflegung kümmern, die Kinderkirche wird Cocktails anbieten, und auch kulturell hat sich Abwechslung angekündigt.

^