Räbker hängen Nistkästen auf

Jugendliche übernehmen jeweils einzeln die Patenschaft von den Hilfen für die Vogelwelt

Mit Hilfe von Thomas Jensen (links) hat es Dexter geschafft, seinen Nistkasten an einem Baum auf dem Festplatz Thie in Räbke anzubringen. Foto: Werner Gantz

Räbke. Der Ort Räbke in der Samtgemeinde Nord-Elm schmückt sich an vielen Stellen, um für den diesjährigen Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gerüstet zu sein. Dazu gehört auch die Aktion der „Arbeitsgemeinschaft Blühendes Dorf“ unter der Mitwirkung und Leitung von Thomas und Swantje Jensen.

Rechtzeitig zur Brutzeit versorgten die Bürger und Bürgerinnen die Vogelwelt jetzt mit Nistkästen. Der Räbker Ralf Lünse hat davon 16 Stück fachmännisch hergestellt. So trafen sich nun am Sonntag auf dem Hof von Bürgermeister Rainer Angerstein Mädchen und Jungen, um die Schmuckstücke fachgerecht aufzuhängen. Das Besondere an den Vogelhäuschen ist das angebrachte Vornamenschild der Jugendlichen aus dem Dorf. Sie übernehmen damit jeweils einzeln die Patenschaft von den Nisthilfen und Aufgaben wie das Vogelleben protokollieren und das Berichten darüber. Außerdem muss jährlich einmal im September/Oktober eine Reinigung vorgenommen werden.

Damit auch alles ordnungsmäßig verläuft, gab Förster Thomas Jensen von den Niedersächsischen Landesforsten eine Einweisung. Schnell gemerkt haben die Kinder, dass die Kästen verschieden große Einschlupflöcher haben. „Stare und Sperlinge benötigen etwas größere und Meisen kleinere Öffnungen“, berichtete der Fachmann. Spechte stellen selbst ihre Nester her und viele Vögel bauen ihre Nester in Hecken, Bäumen und Sträuchern.

Nun ging es mit einer Leiter zu den markierten Bäumen. „In einer Höhe von zwei bis vier Metern, mit dem Einflugloch in Süd-Ost-Richtung zeigend, ist die richtige Anbringung“, wurde dabei angesagt. Der jeweilige Pate nahm den feierlichen Vorgang selbst vor. Nun können die Vögel kommen.

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