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Künftige Landwirte mit enormen Potenzial

Beim Berufswettbewerb der Landjugend stellen die Auszubildenden ihr Können unter Beweis

Volker Meier und Silke Hosch (von rechts) testeten die Auszubildenden praktisch und mündlich. Unter den Prüflingen waren auch Teilnehmer aus dem Landkreis Helmstedt. Foto: Werner Gantz

Helmstedt/Braunschweig. Alle zwei Jahre ist der Landjugendverband Braunschweig, für den aktuell Johannes Lüntzel aus Nienrode zuständig ist, Ausrichter eines Berufswettbewerbs für die „grünen Berufe“. Von den 60 Auszubildenden aus der Landwirtschaft und den Pferdebetrieben nahmen 50 Lehrlinge an diesem Wettbewerb teil.

Während die schriftlichen Arbeiten vorangegangen waren, folgten am Mittwoch die praktischen und mündlichen Prüfungen. Die Durchführung nahmen die Lehrerin Silke Hosch von der Johannes-Selenka-Schule, Landvolkgeschäftsführer Volker Meier und Christian Scherb vom Bauernverband Braunschweiger Land vor.

„Die Teilnehmer aus dem ersten bis dritten Ausbildungsjahr nehmen gern an dem Wettbewerb teil, weil sie hier auch die Prüfungssituation kennenlernen und somit auf den kommenden Berufsabschluss gut vorbereitet sind“, war von ihnen zu erfahren.

Die 18-jährige Anne Lüders aus Lelm befindet sich im dritten Ausbildungsjahr und möchte anschließend Agrarwissenschaften studieren. In drei Abschnitten hat sie in verschiedenen Betrieben Kenntnisse und praktische Fertigkeiten in der Schweinehaltung, Milchwirtschaft und im eigenen Betrieb im Ackerbau erworben.

„Diese Berufswahl habe ich getroffen, weil ich gern in der Natur arbeite und der Umwelt dienlich sein kann,“ sagt die junge Frau mit dem Ziel, möglichst auch einmal einen Betrieb zu leiten. Die Mitschüler aus dem Landkreis – Niklas Klinzmann aus Helmstedt, Johannes Meyer aus Schöningen und Tamara Schmidt aus Warberg – waren ebenfalls mit großem Eifer dabei.

Fachliche Allgemeinbildung wurde an fünf Stationen abgefragt. Die Wichtigkeit der Ausbildung in der eigenen Branche zeigte sich auch darin, dass sich insgesamt 19 Landwirte – darunter auch Christopher Rott aus Scheppau, Lehrer, Ausbildungsberater und Mitarbeiter vom Landvolk und der Landwirtschaftskammer – für den reibungslosen Ablauf an diesem Tag als Prüfer zur Verfügung stellten.

Saatgut- und Futtermittelkunde, praktische Handwerksarbeiten und die Nutzung von Werkzeugen sowie der Gebrauch von elektrischen Systemen gehörten dazu. Außerdem wurden bei einem Vortrag die rhetorischen Fähigkeiten der Wettbewerbsteilnehmer geprüft.

In der Regel leben die Auszubildenden auf dem Lehrhof. Die Vor- und Nachteile dieses Tatbestandes mussten aufgezählt werden. Landwirte produzieren Lebensmittel, die in einer Vielfalt und von hoher Qualität und noch dazu preiswert zur Verfügung stehen. An dem Prüfungstag hat sich herausgestellt, dass sich die Anwärter des Agrarberufes mit großem Interesse ausbilden lassen, um auch zukünftige Generationen mit dem „täglichen Brot“ versorgen zu können.

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