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Die Räbker arbeiten an ihrem bundesweiten Erfolgsziel

Rund 40 Bürger trafen sich erstmals, um gemeinsam die Umsetzung von „Unser Dorf hat Zukunft“ zu planen

Michael Schmidt (links) und Rainer Angerstein gaben einen kurzen Überblick über bisher eingebrachten Vorschläge und Anregungen.

Räbke. „Unser Dorf hat Zukunft!“ – das ist ein Niedersächsischer Dorfwettbewerb, den neben Backemoor (Landkreis Leer) und Bötersen (Rotenburg Wümme) auch Räbke gewonnen hat und damit für den Bundeswettbewerb qualifiziert ist. Die Darstellung dafür erarbeiteten rund 40 Räbker Bürger beim einem ersten Treffen im Jugend- und Gästehaus am vergangenen Wochenende sehr intensiv.

Sie müssen – nach den genommenen Hürden im Landkreis und im Land Niedersachsen – nun die Bewertungskommission für den Bundesentscheid überzeugen. Vier Themen werden bei der Befragung anstehen: Gesamteindruck, Nachbarn auch außerhalb, Baugestaltung und Grün im Dorf.

Nach zwei Tagen intensiver Arbeit haben die Gruppensprecher ein Resümee formuliert: Räbke hat sich während des Workshops, mit Unterstützung der sehr strukturiert vorgehenden Moderatoren Michael Schmidt und Thomas M. Ritter, auf den Weg gemacht, um aus den Wünschen und Ideen der Beteiligten in den nächsten Wochen ein Dorf-Leitbild zu entwickeln, das einen Roten Faden für die Dorfentwicklung in den nächsten 10 bis 15 Jahren vorgibt. Der bisher so erfolgreich gestaltete Dorfwettbewerb war dazu die Initialzündung.

„Es gab bisher Konzepte und ungeschriebene Leitbilder, die wir nun festschreiben“, fügte Bürgermeister Rainer Angerstein hinzu und lobte den fairen Geist während des konzentrierten Beisammenseins.
Es sei ein Beweis für das bereits vorhandenen Wir-Gefühl. Als Vorteil wurde die Eigenständigkeit der Gemeinde herausgestellt. So könne auch hier eigenständig entschieden werden.
Beachtet werden müsse jedoch, dass nicht in private Bereiche hinein gehandelt werden könne. Eine Gestaltungssatzung gäbe für das Private die Richtung vor.

Nach der Gruppenarbeit wurden die Vorschläge des Brainstormings am Folgetag zusammengeführt und diskutiert. Es bestand die einhellige Meinung, dass Räbke ein Dorf sei, in dem gut und gerne gelebt werde und in dem es auch eine Zukunft gäbe. „Doch auf Veränderungen müssen wir innovativ vorbereitet sein, das hilft uns, zu bestehen“, hieß es auch im Hinblick auf die Digitalisierung mit Breitbandausstattung.

Die Einwohnerentwicklung werde auch durch die Angebote und die Infrastruktur bestimmt. Die neue Kindertagesstätte und das Mehrgenerationenprojekt sowie die Liesebach-Mühle und das Freibad werden dabei hilfreich sein. Die Ausstattung mit Gaststätten im Dorf zeige neuerdings Mängel und die Aussichten auf ein Bäcker- und Fleischergeschäft seien dürftig. Jugendangebote der Vereine dürften nicht vernachlässigt werden. Das ehrenamtliche Engagement sollte daher mit mehr Lob und Wertschätzung bedacht werden. Allerorts sei bekannt: Ohne geht es nicht!

Die Arbeitsgemeinschaft trifft sich am 30. Januar erneut, um Leitsatz und Ziele zu Papier zu bringen. Dass die Mühen auf Erfolg ausgerichtet sind, zeigen die zahlreich eingebrachten Ideen und die kontinuierliche Mitarbeit, die auch von dem Duo der Planungsgesellschaft gelobt wurde.

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