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VfL-Trainingslager endet mit Testspiel gegen Rijeka

Fußball-Bundesliga: Wout Weghorst kann lediglich Einheiten im Kraftraum absolvieren – Riechedly Bazoer an Utrecht ausgeliehen

Trainierte meist nur im Kraftraum: Wout Weghorst (VfL Wolfsburg). Foto: regios24/Darius Simka

Almancil/Wolfsburg. Mit dem Testspiel am Samstag gegen den kroatischen Erstligisten NK Rijeka, das auf 14 Uhr nach hinten verlegt wurde, enden die schweißtreibenden Tage für die Profis des VfL Wolfsburg an der Algarveküste.

Seit Donnerstag (3. Januar) hatten sich die Wölfe im portugiesischen Almancil auf die Rückrunde der Fußball-Bundesliga vorbereitet, die für den VfL mit dem Auswärtsspiel beim FC Schalke 04 (Sonntag, 20. Januar, 18 Uhr) beginnt.

Dann wird Riechedly Bazoer nicht mit dabei sein. Wobei er das in den vergangenen vier Monaten ohnehin nicht war. Ende August auf Leihbasis zum FC Porto gewechselt, konnte der 22-jährige Niederländer aber ebenso wenig überzeugen wie in seiner Premierensaison bei den Grün-Weißen.

Für die Portugiesen kam der Mittelfeldspieler nur zweimal in der Reservemannschaft zum Einsatz, wurde aber immerhin in der Champions-League-Partie bei Lokomotive Moskau in der 83. Minute eingewechselt. Nun verleihen ihn die Wölfe bis Sommer in seine Geburtsstadt zum FC Utrecht.

Gegen dessen Ligakonkurrenten Vitesse Arnheim gewann die Elf von Trainer Bruno Labbadia ihr erstes Testspiel im Trainingslager locker mit 3:0. Zu den Torschützen gegen das Team um den einst als Megatalent gehypten Norweger Martin Ödegaard gehörten zwei, die sich schon zum Ende des Jahres in Top-Form befunden hatten: Daniel Ginczek erhöhte nach Flanke von Gian-Luca Itter auf 2:0, Admir Mehmedi legte das 3:0 nach. Den Führungstreffer hatte Danilho Doekhi per Eigentor besorgt.

Positiv war der Testkick gegen den Tabellenfünften der Eredivisie für Felix Klaus: Der Flügelspieler, der im Sommer für drei Millionen Euro Ablöse von Hannover 96 in die Autostadt gewechselt, aber lange wegen einer Bauchmuskel-Operation ausgefallen war, stand in Albufeira 45 Minuten lang auf dem Platz. „Körperlich hat er gut gearbeitet“, sagt Labbadia über den 26-Jährigen. „Jetzt muss er natürlich unsere Abläufe kennenlernen.“

Sorgen bereitet dem Coach, der seinen Akteuren nicht nur fitnesstechnisch, sondern auch taktisch einiges abverlangte, dagegen der Zustand von Wout Weghorst. Der niederländische Angreifer war im zweiten Teamtraining umgeknickt und hatte zunächst Entwarnung gegeben, kehrte jedoch bis Mitte der Woche nicht auf den Rasen zurück und absolvierte lediglich Einheiten im Kraftraum. Woher die andauernden Probleme am Fuß kommen, ist nicht bekannt, ebenso wenig, wie lange der 1,97-Meter-Mann raus sein wird.

Eine längere Ausfallzeit des mit sechs Treffern torgefährlichsten VfL-Spielers in der Hinrunde würde wohl auch die Abkehr vom erfolgreichen 4-4-2-System mit Mittelfeldraute und Rückkehr zum anfangs praktizierten 4-3-3 bedeuten.

Trainer Labbadia dazu: „Wir setzen unser System immer nach den Spielern, die uns zur Verfügung stehen. Aber wir müssen ohnehin flexibel sein, das müssen wir einfach draufhaben.“

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