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VfL-Frauen am Sonntag gegen die SGS Essen

Fußball-Bundesliga: Letztes Pflichtspiel des Jahres für die Wolfsburgerinnen

Pernille Harder vom VfL. Foto: Sebastian Priebe/regios24

Wolfsburg. Die Zahlen sind weiter beeindruckend: Sowohl in Pokal, Champions League als auch Meisterschaft sind die Bundesliga-Fußballerinnen des VfL Wolfsburg vor ihrem letzten Pflichtspiel des Jahres an diesem Sonntag (14 Uhr, AOK Stadion) gegen die SGS Essen unbesiegt.

Und doch gab es zuletzt ein paar kleine Schönheitsfehler in der Bilanz der „Wölfinnen“. In Potsdam kassierte die Mannschaft vor 10 Tagen durch einen späten Ausgleichstreffer zum 1:1 die ersten Punktverluste. Vier Tage später zeigte sich die VfL-Elf beim 1. FFC Frankfurt von dieser Enttäuschung zwar gut erholt, kassierte beim 6:2-Sieg jedoch zum ersten Mal in dieser Saison in einem Spiel zwei Gegentore. Eines davon nahm Lena Goeßling auf ihre Kappe.

Die Nationalspielerin war erstmals seit dem 1. Spieltag nach monatelanger Verletzungspause wieder im Einsatz und übersah vor dem Frankfurter Anschlusstreffer zum 2:3 in ihrem Rücken eine lauernde Gegenspielerin. Die 31-Jährige steckte ihren Patzer jedoch locker weg und bügelte ihn kurz darauf mit einem wuchtigen Kopfballtreffer – der erste in ihrer Karriere – zum zwischenzeitlichen 5:2 wieder aus.

Der Gast im AOK-Stadion, die Sportgemeinschaft Essen-Schönebeck 19/68, kurz SGS Essen, entstammt einer Fusion aus den Vereinen VfB Borbeck und SC Grün-Weiß Schönebeck im Jahr 2000. Aushängeschild dieser SG Essen-Schönebeck ist die Frauenfußballmannschaft, die seit 2004 in der Bundesliga spielt. Und sie tut es in dieser Saison ausgesprochen erfolgreich. Die SGS holte 24 von 36 möglichen Punkten, belegt nach 12 Spieltagen Platz 4 und bildet mit dem punktgleichen 1. FFC Turbine Potsdam ein Verfolger-Duo von Spitzenreiter Wolfsburg (34 Punkte) und Bayern München (29).

Ein Wiedersehen mit den früheren Teamkolleginnen gibt es für Wolfsburgs Abwehrspielerin Sara Doorsoun. Die 26-Jährige hat sich auch dank ihrer Schnelligkeit in der Hinrunde einen Stammplatz im Team von VfL-Trainer Stephan Lerch erobert und dürfte wohl auch im zweiten Rückrundenspiel gegen Essen wieder zur Startformation gehören. In der Hinserie hatten die VfL-Frauen sich in Essen mit 5:0 durchgesetzt, unter anderen hatte Torjägerin Ewa Pajor drei Treffer zum Erfolg beigesteuert.

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