„Wölfe“ zeigen eine kämpferische Leistung - Neue Helmstedter
11. Dezember 2018
Sport

„Wölfe“ zeigen eine kämpferische Leistung

Fußball-Bundesliga: Der VfL Wolfsburg erreicht zu Hause ein 2:2 gegen Hoffenheim – Freitag bei Aufsteiger 1. FC Nürnberg

Traf gegen Hoffenheim: Daniel Ginczek. Foto: Darius Simkars24

Wolfsburg. Im Heimspiel des 14. Spieltags der Fußball-Bundesliga zeigte der VfL Wolfsburg gegen die TSG 1899 Hoffenheim eine kämpferische Leistung, verdaute einen frühen Rückstand und führte über weite Strecken der Begegnung.

Schließlich musste die Elf von ­VfL-Cheftrainer Bruno Labbadia den Ausgleich hinnehmen und trennte sich 2:2 (2:1) von dem Champions-League-Teilnehmer. Für die frühe Gäste-Führung sorgte Ishak Belfodil (4.), ehe die „Wölfe“ die Partie durch ein Eigentor von Ermin Bicakcic (28.) und einen Treffer von Daniel Ginczek binnen drei Minuten drehten. Im zweiten Abschnitt glich Andrej Kramaric aus (71.). Schon Freitag (20.30 Uhr) geht es für den VfL auswärts weiter. Dann ist er zu Gast bei Aufsteiger 1. FC Nürnberg.

Bereits mit dem ersten Angriff der Gäste geriet der VfL ins Hintertreffen. Andrej Kramaric behielt freistehend an der Strafraumkante die Übersicht, flankte auf die gegenüberliegende Seite, wo der ­herangeeilte Belfodil problemlos das Leder im linken unteren Eck platzierte (4.). Unbeeindruckt vom Rückstand drängte der VfL anschließend auf den Ausgleich. Es dauerte aber bis zur 28. Minute, ehe die VfL-Fans jubeln durften. Nach einer schönen Pass-Stafette über Yannick Gerhardt und Ginczek, flankte der Letztgenannte in die Mitte, wo Bicakcic den Ball beim Versuch zu klären mit dem Kopf unhaltbar ins eigene Tor beförderte – der Ausgleich. Doch damit nicht genug: Nur drei Minuten später spitzelte der umtriebige Admir Mehmedi am rechten Strafraumeck den Ball vorbei an drei TSG-Verteidigern zu Ginczek, der im Strafraum völlig ungestört abschließen konnte, wobei der Ball von Bicakcics Rücken entscheidend abgefälscht wurde und zur 2:1-Führung im Gäste-Kasten einschlug (31.).

Im zweiten Abschnitt knüpften die „Wölfe“ an die Leistung an und präsentierten sich spielbestimmend. Die erste Chance gehörte allerdings den Gästen: So versuchte es Kramaric aus der Distanz, verfehlte das Tor jedoch knapp (49.). Mit zunehmender Spieldauer riss Hoffenheim das Spiel an sich und drängte auf den Ausgleich. So stand der VfL tief und musste ein ums andere Mal hohe Flankenbälle verteidigen. In der 71. Minute erlagen die „Wölfe“ dem offensiven Druck schließlich: Joelinton schlenzte im Anschluss an eine Ecke von links nahe an den rechten Pfosten. Dort köpfte Pavel Kaderabek Richtung linkes Toreck, wo Kramaric den Ball letztlich die entscheidenden Zentimeter über die Linie drückte.
Hatten die Wölfe weite Teile der Begegnung noch bestimmt, gab es nun kaum noch Entlastung für die eigene Verteidigung. Die Grün-Weißen kämpften allerdings aufopferungsvoll und sicherten somit zumindest einen Zähler.

Spiel kompakt

VfL Wolfsburg: Casteels – Verhaegh, Knoche, Uduokhai, Roussillon – Guilavogui – Gerhardt, Arnold – Mehmedi (65. Brekalo) – Ginczek (85. Steffen), Weghorst.

TSG 1899 Hoffenheim: Baumann – Kaderabek, Bicakcic, Hübner, Schulz – Vogt (46. Szalai) – Zuber (59. Nelson), Demirbay (43. Grillitsch) – Kramaric, Joelinton, Belfodil. Gelbe Karten: Uduokhai / Grillitsch, Belfodil.

Tore: 0:1 Belfodil (4.), 1:1 Bicakcic (ET/ 28.), 2:1 Ginczek (31.), 2:2 Kramaric (71.).

Zuschauer: 20 602. Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin).

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