Warmer Bauch, glückliches Herz

Für das Publikum ist Jazz bei Avacon in Helmstedt immer ein kulturelles Ereignis

Das Jazz-Konzert mit einschmeichelnder Musik und wohltuendem Gesang war ein Erlebnis der besonderen Art. Foto: Werner Gantz

Helmstedt. Schon allein die Begrüßung durch Frank Aigner, vom Personalvorstand der Avacon AG, hat bei den Jazz-Konzerten in dem Verwaltungshaus in Helmstedt an der Schillerstraße einen Unterhaltungswert. Mit der Ankündigung von „Tokunbo und Band“ versprach er einen besonderen Abend und stellte die junge Künstlerin Tokunbo, die in Helmstedt das Gymnasium besucht hat, vor. Ihre Mutter, Bettina Akinro, war unter den Gästen und bekam einen Blumenstrauß.

Gelobt wurden auch alle Beteiligten der Konzertreihe, die von Beginn an vor 15 Jahren dabei sind. Dazu zählen Rüdiger Wahrenberg und Torsten Hintz von der Jazz-Initiative Braunschweig, Kurt Hegner, der immer sein Piano anliefert und Corinna Hinkel als Organisatorin aus der Avacon-Abteilung Unternehmenskommunikation, sowie Meike Jenzen-Konziak für den Eintrittskartenvorverkauf und Werner Gantz für die Berichterstattungen.

„So lange und erfolgreich gibt es nun schon diese Jazz-Abende“, erinnerte Frank Aigner, und jedes Mal wird Geld für soziale Einrichtungen in Helmstedt gespendet. Am Donnerstag gab er bekannt, dass nun 2300 Euro an den Wohlfahrtsverband zur Verteilung an Selbsthilfegruppen gehen. Dank galt der treuen Besucherschar und den Künstlern, die dazu beigetragen haben.

Silvia und Holger Nahrstedt aus Helmstedt zählen zu den Dauergästen beim Jazz bei Avacon. „Dieses Mal, bei der 30. Veranstaltung des Energieversorgungsunternehmens mit Tokunbo und Band, war es für uns wieder ein kulturelles Erlebnis“, war übereinstimmend ihr Resümee des Abends.

Und Frank Aigner sagte zum Schluss bei der Übergabe der Blumen an die Damen die überzeugenden Worte: „Mein Bauch ist warm und mein Herz ist glücklich.“ Ein Konzert der besonderen Art der Jazz-Szene mit einschmeichelnder Musik und wohltuendem Gesang ging nach insgesamt zwei Stunden zu Ende. Auch deshalb war der anschließende Verkauf von Tonträgern sehr erfolgreich.

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