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Im zehnten Spiel gelang der zehnte Sieg

Bundesliga: Die Frauen des VfL Wolfsburg bezwangen die TSG Hoffenheim mit 3:1

Sieg für Alexandra Popp und den VfL. Foto: Sebastian Priebe/regios24

Wolfsburg. Die Frauen des VfL Wolfsburg bauen ihre beeindruckende Siegesserie in der Fußball-Bundesliga aus. Im zehnten Spiel gelang dem Titelverteidiger der zehnte Sieg: Der VfL besiegte vor 1334 Zuschauern im AOK Stadion die TSG Hoffenheim mit 3:1 (3:1) und liegt als vorzeitiger Herbstmeister weiter komfortable sieben Punkte vor Verfolger Bayern München.

Zweimal Pernille Harder (28. Minute/43.) und Ewa Pajor (45.) trafen. Alexandra Popp vergab noch einen Foulelfmeter (89.).

Weiter geht es für die Elf von Chefcoach Stephan Lerch bereits am Mittwoch (19 Uhr) im Babelsberger Karl-Liebknecht-Stadion beim 1. FFC Turbine Potsdam.

Dass Hoffenheim nicht zufällig auf Platz vier rangiert, bewiesen die Gäste sofort. Höhepunkt einer forschen Anfangsphase war eine Chance für Nicole Billa, die sich an der Grundlinie durchsetzte und Almuth Schult aus kurzer Distanz zu einer Fußabwehr zwang (9.).

Es dauerte, bis auch der VfL offensiv auffällig wurde. Erst allmählich arbeitete sich der Meister in die Begegnung hinein. Harders Tor, wegen Abseitsstellung nicht anerkannt, war der Auftakt einer VfL-Drangphase, in der das TSG-Tor fast im Minutentakt durch Caroline Hansen (17./21.) und Harder (18.) unter Beschuss geriet. Wenig später stand es 1:0. Hoffenheims Luana Bühler fälschte Harders Distanzschuss unhaltbar ins Tor ab (28.).

Doch Hoffenheim blieb offensiv mutig. Nach einer Ecke köpfte Franziska Harsch aus spitzem Winkel zum 1:1 ein (38.).
Doch die Antwort des VfL ließ nicht lange auf sich warten. Eiskalt nutzte erst Harder einen Schnitzer der TSG-Torfrau zur erneuten Führung (43.), ehe Ewa Pajor mit ihrem 14. Saisontreffer noch vor dem Seitenwechsel das 3:1 nachlegte.
Auch nach dem Seitenwechsel hatten die Offensivversuche der Grün-Weißen mehr Wucht, so dass ständig ein 4:1 in der Luft lag.

So wurde ein Popp-Kopfball gerade noch von der Linie gekratzt (53.), außerdem stand Harder mehrfach vor ihrem dritten Treffer.

Auch die eingewechselten Zsanett Jakabfi (78.) und Kristine Minde (88.) ließen Gelegenheiten aus; ehe Popp per Foulelfmeter an Friederike Abt scheiterte (89.).

Spiel kompakt

VfL Wolfsburg: Schult – Peter, Fischer, Doorsoun, Maritz – Neto – Hansen (78. Minde), Popp, Harder (85. Masar), Wolter – Pajor (69. Jakabfi).

TSG Hoffenheim: Abt – Steinert (79. Linder), Bühler, Specht, Pankratz – Dongus – Waßmuth, Harsch, Lattwein (63. Hartig), Rall – Billa (85. Beuschlein).

Tore: 1:0 Harder (28.), 1:1 Harsch (38.), 2:1 Harder (43.), 3:1 Pajor (45.).

Besonderes Vorkommnis: Popp verschießt Foulelfmeter (89., Pankratz an Wolter; gehalten)

Zuschauer: 1334 im AOK Stadion

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