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Zumindest die Statistik spricht für die „Wölfe“

Fußball-Bundesliga: Sonntag tritt der VfL Wolfsburg in Frankfurt an

Stürmer Daniel Ginczek (links, gegen Leipzig) und der VfL Wolfsburg treffen in Frankfurt auf eine der stärksten Offensivreihen der Fußball-Bundesliga. Foto: Darius Simka/regios24

Wolfsburg. Wie soll dieses Offensiv-Trio gestoppt werden? Diese Frage muss sich Bruno Labbadia, der Cheftrainer des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg, vor dem Auswärtsspiel bei der Frankfurter Eintracht stellen. Ob er eine passende Antwort gefunden hat, wird sich am Sonntag ab 18 Uhr in der Commerzbank-Arena in der Main-Metropole herausstellen.

Labbadia blickt mit großem Respekt auf die Frankfurter Offensivreihe. Sebastien Haller (9 Tore), Luka Jovic (9) und Ante Rebic (5) sind derzeit kaum aufzuhalten. 23 der 29 erzielten Saisontore des Tabellendritten Frankfurt verteilen sich auf die Konten der drei gefährlichen Angreifer. „Die Offensive tritt gewaltig auf“, bringt es Labbadia auf den Punkt. Frankfurts Bilanz aus den letzten fünf Pflichtspielen: fünf Siege bei 20:3 Toren. Der VfL-Trainer muss sich also etwas einfallen lassen, um diesen Sturm zu bändigen.

Dass der Tabellenneunte Wolfsburg aber in der Lage ist, gegen Topteams ohne Gegentreffer zu bestehen, zeigten die Wolfsburger am vergangenen Spieltag gegen den Vierten RB Leipzig. Der 1:0-Heimsieg sorgt für eine breite Brust bei den Grün-Weißen. Labbadia hofft auf eine Wiederholung dieser Leistung und auch der Einsatzbereitschaft. „Wenn wir es so annehmen, sind wir schwer zu schlagen.“

Doch weiß man in Wolfsburg auch, was bei den Hessen zu erwarten ist. „Gemeinsam mit Leipzig, Dortmund und Gladbach hat Frankfurt derzeit die größte Leichtigkeit“, meint der VfL-Coach. Dieser Unbekümmertheit des amtierenden DFB-Pokalsiegers wollen die Wolfsburger wie schon gegen Leipzig wieder mit taktischer Disziplin und viel Leidenschaft entgegentreten.

Die Statistik spricht übrigens eindeutig für die Wölfe: 32-mal trafen beide Klubs bisher in der Bundesliga aufeinander, 16-mal ging der VfL als Sieger vom Platz. Nur in sechs Partien musste sich Wolfsburg geschlagen geben. Die Bilanz der Wolfsburger gegen die Mannschaft von Eintracht-Trainer Adi Hütter ist mindestens ebenso beeindruckend wie die Werte des Offensiv-Trios der Frankfurter Adler…

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