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Viel Arbeit – und später ebenso viel Genuss

Apfel, Kirsche, Birne, Zwetschge: Rotary Club Helmstedt pflanzt mit Unterstützung neue Bäume auf der Streuobstwiese

Die Pflanzaktion war generationsübergreifend: Emma und Klaus-Achim Schiller verstanden sich bei den anfallenden Arbeiten bestens. Foto: Rotary Club Helmstedt/oh

Räbke. Mit den Familien des Rotary Clubs Helmstedt vollendete der Präsident Gerhard Radeck bei neblig-trübem Wetter kürzlich die Baumpflanzaktion zu einer Streuobstwiese in Räbke, die sein Vorgänger im März an der gerade neu entstehenden Kindertagesstätte begonnen hatte.

Ausgerüstet mit Spaten und Gießkannen

50 Obstbäume (Kirsche, Apfel, Birne, Zwetschge), fünf Linden und zwei Buchen blicken nun von 200 Meter Höhe vor dem Elm „Im Sommerwinkel“ in die Schunteraue sowie in die weite Helmstedter Mulde.
Mit starker Unterstützung von Jürgen Schmidt vom Gartenbau Gebrüder Schmidt, vom Gemeinderat und vom örtlichen Landwirt Andreas Homann, der mit einem Wasserbehälter die Gieß-Aktivitäten erst ermöglichte, war die körperliche Arbeit mit Spaten, Haue und Gießkanne in gut 90 Minuten getan.

Nachhaltigkeit auf allen Denkebenen

Im Jugend- und Gästehaus hatte die Gemeinde anschließend zu einem kleinen gemütlichen Empfang mit Suppe und Kuchen eingeladen, sind doch die Obstbäume eine Spende des Rotary Clubs Helmstedt. Weitere Bäume steuerten die Räbker Heidi Fengel und Thomas Pasemann bei. Bürgermeister Rainer Angerstein und Präsident Ulrich Thein forderten in ihren kurzen Ansprachen die Zuhörer und Zuhörerinnen dazu auf, weitere, umfassende Ideen zur Streuobstwiese zu entwickeln und dabei vor allem die Nachhaltigkeit auf allen möglichen Denkebenen in den Vordergrund zu stellen. Diskutabel und möglich wäre zum Beispiel eine überjährige Blumenwiese mit hoher Bienenfreundlichkeit zwischen und unter den Bäumen.

Geplante „grüne“ Dorfentwicklung

Die Baumpflanzung sei gleichzeitig auch Teil der geplanten „grünen“ Dorfentwicklung im Programm „Unser Dorf hat Zukunft“, in dem sich Räbke als Landessieger für den Bundeswettbewerb 2019 qualifiziert hat. Mit der Streuobstwiese werde eine gedachte Verbindungslinie vom Dorf zum Elm mit sich entwickelnden Bäumen ins Leben gerufen und ein essenzieller Beitrag zum Bewertungspunkt der Bundeskommission „Das Dorf in der Landschaft“ geschaffen.

Friedensbegleitende Maßnahme

Präsident Thein unterstrich, dass die Pflanzung im Zusammenhang mit der neuen KiTa steht und wegen des Baus fast 30 Jahre alte Bäume weichen mussten. Die frischen Obstbäume seien nun in die natürliche Umwelt entlassen, um Sauerstoff zu produzieren – als rotarischer Beitrag für kommende Generationen und als friedensbegleitende Maßnahme. Denn ohne Umwelt- und Naturschutz gäbe es keinen Frieden auf der Welt, und die Migration nähme weiter zu.

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