Ohne Mühe ins Viertelfinale

Fußball: VfL-Frauen schlagen Atletico in der Champions League 6:0

Ewa Pajor, Angreiferin des VfL Wolfsburg, blieb auch in Madrid nicht ohne Torerfolg. Foto: Darius Simka/regios24

Wolfsburg. Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg sind in dieser Saison auch in der Champions League nicht zu bezwingen. Am Mittwoch erreichte die Mannschaft von Trainer Stephan Lerch souverän das Viertelfinale der Königsklasse: Mit 6:0 (1:0) siegten die „Wölfinnen“ bei Atletico Madrid und blieben wettbewerbsübergreifend auch im zwölften Pflichtspiel der Saison ohne Gegentreffer.

Bereits das Hinspiel gegen Madrid hatte die Elf von Trainer Stephan Lerch mit 4:0 für sich entschieden. Viertel- und Halbfinals werden am 9. November in Nyon ausgelost. Das Finale wird am 18. Mai kommenden Jahres in Budapest ausgetragen.

Am 8. Spieltag der Bundesliga beschließen die VfL-Frauen am Sonntag mit der Partie beim MSV Duisburg (14 Uhr) ihre dritte englische Woche in Serie, in denen sie sieben Spiele in 22 Tagen bestritten haben werden.
In Madrid dauerte es nur eine Viertelstunde, bis Alexandra Popp – diesmal als einzige Spitze unterwegs – per Freistoß zum 1:0 für ihre Mannschaft traf (15.). Trotz weiterer Gelegenheiten durch Zsanett Jakabfi (21.) und Pernille Harder (23.) blieb es bis zur Pause bei der knappen Führung.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Grün-Weißen das spielbestimmende Team. Das untermauerten sie nur Sekunden nach Wiederanpfiff, nach nicht einmal einer halben Minute stand es 2:0. Die „Wölfinnen“ eroberten sofort den Ball. Harder bediente Hansen, die trocken traf (46.).

Von diesem Zeitpunkt an fand das Spiel fast ausschließlich in der Hälfte der Spanierinnen statt. Harder verwertete eine scharfe Hereingabe von Ewa Pajor zum 3:0 (61.), nur kurze Zeit später traf Jakabfi aus dem Gewühl nach einem Freistoß zum 4:0 (65.). Kristine Minde besorgte nach ihrer Einwechslung mit ihrem ersten Ballkontakt das 5:0 (82.), ehe Pajor in der Nachspielzeit nach einem Konter das halbe Dutzend Tore perfekt machte.

„Ich kann meinem Team nur ein Lob aussprechen, weil sie direkt von der ersten Minute an das umgesetzt hat, was wir uns vorgenommen haben“, sagte VfL-Trainer Lerch. „Wir haben wenig zugelassen und waren aggressiv in den Zweikämpfen. So haben wir das Spiel dominiert und den Gegner laufen lassen. Vor dieser Leistung kann ich nur meinen Hut ziehen, denn diese war sehr stark.“

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