Die VfL-Frauen lassen sich in der Bundesliga nicht aufhalten - Neue Helmstedter
26. Oktober 2018
Sport

Die VfL-Frauen lassen sich in der Bundesliga nicht aufhalten

Fußball: Die Elf von Trainer Stephan Lerch setzte sich bei Schlusslicht Borussia Mönchengladbach mit 7:0 durch

Alexandra Popp. Foto: rs24/ Simka

Wolfsburg. Sechster Sieg im sechsten Spiel: Der VfL Wolfsburg lässt sich in der Frauenfußball-Bundesliga nicht aufhalten. Die Elf von Trainer Stephan Lerch setzte sich bei Liga-Schlusslicht Borussia Mönchengladbach mit 7:0 (3:0) durch.

Zsanett Jakabfi (2.), Babett Peter (19.), Kristine Minde (30.), Pia Wolter (61.), Ella Masar (72.) und zweimal Alex Popp (76./90., FE) markierten in der einseitigen Partie die Treffer für die Grün-Weißen, die ihre makellose Torbilanz auf 27:0 ausbauten. In der Tabelle baute der Double-Gewinner seinen Startrekord somit aus und zieht die Konkurrenz bei fünf Zählern Vorsprung als Spitzenreiter weiter hinter sich her.

Bereits am Samstag (Anstoß 13 Uhr; live bei Sport 1, Telekom Sport und DFB-TV) sind die VfL-Frauen erneut im Einsatz. Zum Abschluss der zweiten von drei englischen Wochen in Folge gastiert Aufsteiger Bayer Leverkusen im AOK Stadion.

In Gladbach schonte ­VfL-Coach Lerch zahlreiche Stammkräfte. Unter anderem blieb das Angriffsduo Ewa Pajor und Pernille Harder über die komplette Spielzeit auf der Bank, die leicht angeschlagene Abwehrchefin Nila Fischer reiste erst gar nicht mit Richtung Niederrhein. Dennoch drückten die Wolfsburgerinnen beim Tabellenletzten sofort aufs Gaspedal und kamen nach zwei Minuten durch Jakabfi zur Führung, die eine Hereingabe von Caroline Hansen verwertete. An der frühen Dominanz des VfL änderte sich in der Folgezeit nichts.

Die Gastgeberinnen waren permanent mit Aufräumarbeiten im und am eigenen Strafraum beschäftigt, Entlastung schaffte die Borussia nur sporadisch. Almuth Schult im ­VfL-Tor verlebte einen ruhig, nahezu beschäftigungslosen Abend, und ihre Vorderleute legten in regelmäßigen Abständen weitere Treffer nach. Der Erfolg des Deutschen Meisters und DFB-Pokalsiegers hätte am Ende deutlicher ausfallen können, doch die Wolfsburgerinnen nutzten nur ihre hochkarätigen Chancen.

VfL-Trainer Lerch war dennoch zufrieden: „Der Gegner hat zwar wie erwartet mit zwei Fünferketten verteidigt. Trotzdem haben wir es in der ersten Halbzeit geschafft, uns viele Chancen zu erspielen und auch ein kleines Polster ­herauszuarbeiten.“ Erfreulich für ihn: Seine Mannschaft habe stets das Tempo hochgehalten, habe dem Schlusslicht keinerlei Möglichkeiten zur Entfaltung gegeben. „Auch über das erneute Zu-Null freuen wir uns, wobei man natürlich sagen muss, dass wir defensiv auch nicht gefordert worden sind. Kurzum: Wir sind glücklich über die drei Punkte. So kann es gern weitergehen.“

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