Die beiden Serien der VfL-Fußballerinnen haben gehalten - Neue Helmstedter
23. Oktober 2018
Sport

Die beiden Serien der VfL-Fußballerinnen haben gehalten

Bundesliga: „Wölfinnen“ feiern mit 3:0 gegen Freiburg fünften Zu-Null-Sieg – Lerch-Team am Mittwoch in Mönchengladbach

Schoss zwei Tore: Ewa Pajor (VfL). Foto: Darius Simka/regios24

Wolfsburg. Die Serien halten: Im fünften Bundesliga-Spiel feierten die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg mit dem 3:0 (2:0) gegen den SC Freiburg den fünften Sieg. Und erneut siegte das Team zu Null – so wie bereits zuvor in einem DFB-Pokal- und in drei Champions-League-Spielen.

Noelle Maritz (18. Minute) sowie zweimal Ewa Pajor (39./49.) trafen für den in allen Belangen überlegenen VfL. Wenngleich der Wolfsburger Auftritt gegen den Liga-Vierten aus dem Breisgau nicht ganz so überzeugend war wie beim 4:0 in der Königsklasse gegen Atletico Madrid, so geriet der Liga-Primus nie ernsthaft in Gefahr.

Und dennoch: Freiburg entpuppte sich in der Anfangsphase als durchaus unbequemer Gegner, dessen Pressing den VfL dazu zwang, seinen Dauer-Ballbesitz fast ausschließlich über die Außenbahnen auszuspielen. Nur selten kamen die Gastgeberinnen in den torgefährlichen Raum, weil es an der Präzision im Passspiel haperte. Die Ex-Wolfsburgerin Merle Frohms blieb im SC-Tor zunächst beschäftigungslos. „Bei uns sind einige Pässe nicht dort angekommen, wo sie eigentlich ankommen sollten“, sagte VfL-Trainer Stephan Lerch.

Und doch fand der Ball früh den Weg ins Freiburger Tor. Nachdem Pernille Harder per Absatzkick an Frohms gescheitert war, stocherte Verteidigerin Maritz den Ball zum 1:0 über die Linie (19.). Kurz zuvor hatte Harder mit sehenswertem Schlenzer von der Strafraumlinie nur den Pfosten getroffen. In der 39. Minute ließ Harder erneut ihre Extraklasse aufblitzen. Nach Alexandra Popps Linksschuss, von Frohms nicht kontrollierbar, war die Dänin als Erste zur Stelle und tippte den Ball mit der Hacke zu Pajor. Die Polin, ganz Torjägerin, zog sofort ab und traf zum 2:0 (39.).

Vier Minuten nach dem Seitentausch war der Deckel drauf: Erneut die schnelle Pajor, von Freiburgs Hintermannschaft nicht zu halten, traf unhaltbar zum 3:0. In der Folgezeit schaltete der VfL in den Sparmodus. Lerch schöpfte sein Wechselkontingent früh aus, zumal es für seine Elf am Mittwoch (19 Uhr) in der Bundesliga bei Borussia Mönchengladbach schon weitergeht. „Wir hatten zwar noch zwei, drei Ballverluste, aber insgesamt haben wir die Partie sehr seriös zu Ende gespielt und hinten wenig zugelassen.“

Spiel kompakt

VfL Wolfsburg: Schult – Peter, Fischer, Doorsoun, Maritz – Neto, Gunnarsdottir (61. Masar) – Hansen (73. Wolter), Harder (80. Jakabfi), Popp – Pajor.

SC Freiburg: Frohms – van Lunteren, Schöne, Knaak, Lahr – Minge, Beck – Gwinn (56. Wieder), Rinast – Naomoto (58. Lotzen), Bühl (66. Starke).

Gelbe Karten: keine.
Tore: 1:0 Maritz (18.), 2:0 Pajor (39.), 3:0 Pajor (49.).
Zuschauer: 1565 im AOK Stadion.

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