„Viele Gründe, um dankbar zu sein“

Erntedankfest im Kaiserdom mit Landesbischof Dr. Christoph Meyns und über 600 Besuchern

Nahmen am Landeserntedankfest im Kaiserdom teil: Pröpstin Martina Helmer-Pham Xuan (3. v. li.), Landesbischof Dr. Christoph Meyns (re. daneben) und die Niedersächsische Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Barbara Otte-Kinast (5.v.li). Werner Gantz

Nahmen am Landeserntedankfest im Kaiserdom teil: Pröpstin Martina Helmer-Pham Xuan (3. v. li.), Landesbischof Dr. Christoph Meyns (re. daneben) und die Niedersächsische Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Barbara Otte-Kinast (5.v.li). Foto: Werner Gantz

Königslutter. So wie sonst nur zu Weihnachten und bei der Hubertusmesse der Kreisjägerschaft war am Sonntag der Kaiserdom besucht. Über 600 Besucher waren zum Landeserntedankfest der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Braunschweig gekommen. 

„Gott sorgt für uns alle“ – mit dieser Botschaft begrüßte Martina Helmer-Pham Xuan die Gottesdienstteilnehmer. Sie kündigte die Mitwirkenden des Festes an: Mitglieder der Propsteikantorei Königslutter und der Posaunenchor sowie die Kantorei an St. Katharinen Braunschweig, mit Domkantor Andreas Schultz, Propsteikantor Matthias Wengler, Gheorghe Herdenau (Trompete) und dem Landeskirchenmusikdirektor Claus-Eduard Hecker. Beim Empfang im Kreuzgang wurden an verschiedenen Ständen Früchte und landwirtschaftliche Erzeugnisse präsentiert. Die Burg Warberg stellte Direktvermarkter vor, der Imkerverein Helmstedt hatte zusammen mit dem Landesverband sogar ein Bienenvolk im Schaukasten mitgebracht, der Bauernverband Braunschweiger Land im Landvolk und die Milchwirtschaft waren mit der Landesvereinigung vertreten. Die Landfrauen und die Landwirtschaftskammer ebenso.

„Es gibt viele Gründe, dankbar zu sein“, so die Niedersächsische Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Barbara Otte-Kinast (CDU) in ihrem Grußwort – trotz der schlechten Ernteergebnisse wegen anhaltender Trockenheit in Regionen ohne Feldberegnungen. Sie sprach auch die Diskussionen im Bereich Tier- und Pflanzenschutz an. Ein Thema, auf das auch Landesbischof Dr. Christoph Meyns in seiner viertelstündigen Predigt einging. „Es war in diesem Jahr wegen der Trockenheit nicht leicht, Bauer zu sein“, stellte er fest. Die Abhängigkeit von den Kräften der Natur sei schon im vergangenen Jahr mit übermäßiger Nässe zu spüren gewesen. Dennoch gäbe es hier für alle genug zu essen „und wir leben in Demokratie und Frieden“. Deshalb rief der Bischof zur Dankbarkeit auf.

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