Wege zum Glück mit GPS

Projektwoche: Schüler sammelten fünf Tage lang Müll rund um Velpke

Am Ende ihrer Projektwoche besuchten Schülerinnen und Schüler der Carl-Friedrich-Gauß-Oberschule Velpke Samtgemeindebürgermeister Rüdiger Fricke im Rathaus. Foto: Erik Beyen

Velpke. Müll kann offensichtlich Glück bringen:

Eine Woche lang haben sich die Schülerinnen und Schüler der Carl-Friedrich-Gauß-Oberschule in Velpke
auf die Wege zum Glück begeben und das in verschiedenen Projekten.

Die Gruppe um die Lehrer Heike Rakette, Jana Strauch und Fabio Chiarlitti war in und um Velpke unterwegs.
Mit dabei hatten sie GPS-Geräte, denn die Mädchen und Jungen aus den Jahrgängen fünf bis neun haben als Geocacher Schätze gejagt und jede Menge Müll gefunden und aufgehoben.

Velpkes Samtgemeindebürgermeister Rüdiger Fricke dankte ihnen für dieses Engagement.
Geocaching ist ganz einfach, meint der zwölf Jahre alte Lou-Quentin.
Auf einem ­GPS-Gerät würden Koordinaten eingegeben, anhand derer das Gerät wiederum eine Karte anzeige. Damit gehe es auf die Suche.

Zehn Kilometer hätten die Mädchen und Jungen so täglich zurückgelegt, erzählt Heike Rakette.
Ihre Ausbeute: nur zwei Caches, also Schätze, dafür aber fünf Säcke voll mit Unrat – pro Tag!

Vom Autositz über eine Fritteuse, Tüten mit Hundekot und vollen Müllsäcken war alles dabei, was Menschen illegal so entsorgen.
„Wir haben einen ganzen Beutel mit alten Schulheften gefunden“, erzählt Jette (15), und Neo-Finn kommentiert:
„Ich kann nicht nachvollziehen, warum Leute das tun.“ Was aber hat das Projekt mit dem Motto der Projektwoche „Wege zum Glück“ zu tun?

„Man tut was für die Umwelt, und das mit Spaßfaktor“, sagt Lou-Quentin trocken, und Neo-Finn meint: „Du bist in der Natur, hängst nicht rum und tust Gutes“.

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