28. September 2018
Sport

„Wölfe“ erwarten am Samstag Gladbach

1. Fußball-Bundesliga: Der VfL kam in Mainz nicht über ein torloses Unentschieden hinaus

Zweikampf: William (VfL) gegen Aarón Martín (Mainz). Darius Simkaregios24

Wolfsburg. Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg kam in einer von Taktik geprägten Partie am Mittwochabend nicht über ein torloses Remis beim FSV Mainz 05 hinaus.

Vor 19 200 Zuschauern in der Mainzer Arena war diese Punkteteilung am Ende das Standardergebnis der Begegnung dieser beiden Vereine. Sieben der letzten acht Duelle endeten unentschieden. Mit jeweils acht Punkten behaupten sich beide Klubs im oberen Tabellendrittel. Diese Position wollen die „Wölfe“ am Samstag verteidigen, wenn sie um 15.30 Uhr in der Volkswagen Arena Borussia Mönchengladbach empfangen.

In Mainz blieb über weite Strecken der Partie spielerisch auf beiden Seiten vieles Stückwerk. Es dauerte fast eine Viertelstunde bis zur ersten Torannäherung. Josip Brekalo testete den Mainzer Torwart Florian Müller mit einem Distanzschuss. Der FSV fand auf der Gegenseite noch viel seltener Lücken im kompakten Wolfsburger Defensivverbund. Erneut Brekalo (23.) hatte Wolfsburgs Führung auf dem Fuß, traf aus 13 Metern allerdings nur den Außenpfosten.

Auch danach hatte Wolfsburg die besseren Möglichkeiten, etwa durch Daniel Ginczek (32.) oder Brekalos (38.) dritten gefährlichen Torabschluss, den Müller mit starker Fußabwehr entschärfte.

Nach dem Seitenwechsel übernahm Mainz mehr und mehr die Initiative. Die Torabschlüsse der Gastgeber, wie etwa beim Freistoß von Alexandru Maxim (58.) oder bei der Direktabnahme von Robin Quaison (63.), gingen jedoch deutlich über das Tor, ein Kopfball von Ujah (67.) wurde leichte Beute für VfL-Keeper Koen Casteels. Kurz darauf hatte der VfL Pech: Ein Schuss von Ginczek prallte nur ans Aluminium (78.).

Bis in die Schlussphase hinein blieb es eine zähe Angelegenheit. Beide Mannschaften scheuten das letzte Risiko. Und doch wären die Mainzer fast noch als Sieger vom Rasen gegangen. In der dritten Minute der Nachspielzeit hätte Ridle Baku fast für den Last-Minute Treffer gesorgt: Sein Kracher aus der Distanz klatschte aber gegen die Latte (90.+3).

Zum Abschluss der Englischen Woche trifft der VfL heute auf Gladbach, das von Ex-VfL-Coach Dieter Hecking trainiert wird. Der Traditionsklub startete mit zehn Punkten aus den ersten fünf Spielen in die Saison und belegt Platz vier. Zwei Ränge und zwei Punkte dahinter liegt der VfL, der nach zwei Auftaktsiegen aus den vergangenen drei Partien nur noch zwei Zähler sammelte.

Spiel kompakt

Mainz 05: Müller – Brosinski (30. Mwene), Bell, Niakhate, Aaron – Gbamin, Baku – Onisiwo (64. Boetius), Maxim (75. Mateta), Quaison – Ujah.

VfL Wolfsburg: Casteels – William, Knoche, Brooks, Roussillon – Camacho – Rexhbecaj (88. Steffen), Arnold – Mehmedi (70. Malli), Brekalo – Ginczek (82. Weghorst).

Tore: Fehlanzeige

Gelbe Karten: Maxim / Mehmedi, Camacho.

Zuschauer: 19 200 in der Opel Arena

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