18. September 2018
Sport

Schwierige Aufgabe souverän gemeistert

Frauenfußball-Bundesliga: Der VfL Wolfsburg bezwingt den 1. FFC Frankfurt mit 3:0 (1:0)

Jubel bei den VfL-Frauen nach dem Treffer zum 3:0. Foto: regios24/Darius Simka

Wolfsburg. Der Meister hat die Auftakthürde souverän gemeistert: Die Bundesliga-Fußballerinnen des VfL Wolfsburg sind mit einem 3:0 (1:0)-Erfolg gegen den 1. FFC Frankfurt in die neue Saison gestartet. Vor knapp 1900 Zuschauern im Wolfsburger AOK-Stadion waren Pernille Harder (30.), Ewa Pajor (64.) und Alex Popp (77.) für die Grün-Weißen erfolgreich.

Es war ein gelungener Abschluss für den VfL in der ersten „Englischen Woche“ der Saison. Zuvor hatte es einen 11:0-Kantersieg bei Hannover 96 im DFB-Pokal und einen 1:0-Erfolg in der Champions League bei Thor KA (Island) gegeben.

Die Partie gegen das Topteam aus Frankfurt war zunächst taktisch geprägt. Beide Seiten tasteten sich vorsichtig ab, bis Caroline Hansen das Wecksignal gab: Die Norwegerin hämmerte einen Schuss aus 20 Metern an die Latte des Frankfurter Tores – das hätte das 1:0 sein können. Die VfL-Führung war aber einmal mehr Pernille Harder vorbehalten: Ewa Pajor bediente vom rechten Flügel aus Caroline Hansen, die auf Pernille Harder weiterleitete. Und die Torjägerin, jüngst als Europas Fußballerin des Jahres ausgezeichnet, schob das Leder mühelos zum 1:0-Pausenstand ein.

Nach dem Seitenwechsel drängten die VfL-Frauen auf eine schnelle Entscheidung und kamen schwungvoll aus der Kabine. Trotz zahlreicher Möglichkeiten in dieser Drangphase dauerte es aber bis zur 64. Minute, ehe Ewa Pajor nach Zuspiel von Lara Dickenmann das 2:0 erzielte. Den Schlusspunkt setzte dann Alexandra Popp (77.) per Kopf.

„Wir sind nicht so gut ins Spiel gekommen wie geplant. Zwar hatten wir schon zwei Partien absolviert, aber ein Bundesligaspiel, dann noch gegen ein Kaliber wie Frankfurt, ist schon noch etwas Anderes“, meinte VfL-Chefcoach Stephan Lerch, dessen Team „anfangs keine Lösungen“ fand gegen die kompakten Frankfurterinnen. „Was wir uns aber auch vorgenommen hatten: Wenn Frankfurt uns die Räume lässt, dann wollten wir aktiv zupacken und die Umschaltmomente nutzen. So fiel das erste Tor“, erklärte Lerch.

Ihr zweites Bundesliga-Spiel bestreiten die „Wölfinnen“ am Sonntag (15 Uhr), wenn es zur SGS Essen geht.

Auch interessant