Gelungener Härtetest für den VfL

Fußball: Der Bundesligist aus Wolfsburg schlägt Erzgebirge Aue im Freundschaftsspiel mit 3:1

Marvin Stefaniak (rechts) zeigte wie die gesamte Wolfsburger Mannschaft eine engagierte Vorstellung gegen den klassentieferen Gast aus dem Erzgebirge. Foto: regios24/Darius Simka

Wolfsburg. Sie nutzen die Länderspielpause traditionell zum Testen: Die Bundesliga-Fußballer des VfL Wolfsburg hatten den Zweitligisten FC Erzgebirge Aue im ­AOK-Stadion zu Gast und feierten vor 1400 Zuschauern einen letztlich souveränen 3:1 (2:0)-Erfolg. „Wir sind gut in die Partie gekommen und hatten ein gutes Positionsspiel. Wir den Ball gut laufen lassen und die Tore gemacht“, konstatierte VfL-Chefcoach Bruno Labbadia zufrieden.

Die „Wölfe“ legten gleich druckvoll los und kamen schnell zu guten Möglichkeiten. Allerdings dauerte es bis zur 27. Minute, ehe der verdiente Führungstreffer fiel. Nach einem Eckstoß von Maximilian Arnold nahm Yannick Gerhardt das Leder direkt, und sein Versuch landete genau vor den Füßen von Marcel Tisserand, der mühelos das 1:0 erzielte – ein tolles Comeback für den Innenverteidiger nach viermonatiger Verletzungspause. „Für Marcel Tisserand hat es mich sehr gefreut, dass er in seinem ersten Spiel gleich getroffen hat, nachdem er lange nicht spielen konnte“, meinte Labbadia.

Nur sieben Minuten später legte Wout Weghorst per Volleyschuss auf Gerhardt-Flanke den zweiten VfL-Treffer nach – das 2:0, es war zugleich auch der Pausenstand.

Den Auftakt zur zweiten Hälfte verschliefen die Grün-Weißen, die zur Halbzeit dreimal gewechselt hatten, ein wenig. Und das bestrafte Mario Kvesic (51.) mit dem Anschlusstreffer für Aue. „Nach dem Seitenwechsel ist es uns dann zunächst nicht gelungen, Spielkontrolle zu bekommen, sodass wir einen kleinen Bruch in unserem Spiel hatten. Wir haben es dann schnell besser gemacht und das 3:1 geschossen“, sagte ­VfL-Cheftrainer Labbadia, dessen Mannschaft nur vier Minuten nach dem Anschlusstreffer durch Daniel Ginczek den alten Abstand wieder herstellte.

Robin Knoche und Jeffrey Bruma hatten danach noch gute Kopfballchancen, letztlich blieb es aber beim 3:1-Erfolg des Bundesligisten, für den es ein gelungener Härtetest vor der anstehenden Liga-Aufgabe war. Am Samstag (15.30 Uhr) besucht Hertha BSC Berlin die Volkswagen Arena.

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