7. September 2018
Sport

Dänin Harder muss nachsitzen

Fußball: Neun Spielerinnen des VfL Wolfsburg haben sich für die WM in Frankreich qualifiziert

Auch VfL-Spielerin Kristine Minde hat sich mit Norwegen für das WM-Turnier 2019 qualifiziert. Foto: regios24/Darius Simka

Wolfsburg. Beim Abschluss der Qualifikations-Gruppenspiele zur Frauen-Fußball-WM 2019 in Frankreich durften neun Spielerinnen des Bundesligisten VfL Wolfsburg den Einzug in die Endrunde bejubeln.

Pernille Harder (Dänemark) sowie Lara Dickenmann und Noelle Maritz (beide Schweiz) gehören mit ihren Teams zu den vier besten Gruppenzweiten und kämpfen in den Playoffs um die WM-Teilnahme. Die vier Mannschaften werden in zwei Paarungen aufgeteilt, die Hin- und Rückspiele finden im Oktober statt. Die zwei Sieger stehen sich im November gegenüber, um den letzten Endrunden-Teilnehmer zu ermitteln. Island und Sara Gunnarsdottir hingegen haben den Einzug in die Playoffs im letzten Spiel verpasst.

Drei Tage nach dem 2:0 in Island, mit dem sich die DFB-Auswahl an die Tabellenspitze gesetzt hatte, sicherte sie sich mit einem überdeutlichen 8:0 (3:0)-Erfolg auf den Faröer Inseln das WM-Ticket. Beim abschließenden Gruppenspiel standen mit Almuth Schult, Lena Goeßling, Sara Doorsoun und Alexandra Popp vier „Wölfinnen“ in der Startelf. Joelle Wedemeyer nahm auf der Bank platz.

Popp führte das Team im letzten Pflichtspiel von Interims-Bundestrainer Horst Hrubesch als Spielführerin aufs Feld und erzielte den sechsten und den achten Treffer (71./90.+2). Außerdem trafen Lea Schüller (3.), Lina Magull (25., 68.), Leonie Maier (27.) und Carolin Simon (58., 73.).

Ebenfalls qualifiziert hat sich Nilla Fischer mit Schweden. Im Endspiel um den Gruppensieg gegen VfL-Kollegin Harder und Dänemark setzten sich die Schwedinnen mit 1:0 durch und stehen in der Endrunde.

Auch Caroline Hansen und Kristine Minde reisen im Sommer 2019 nach Frankreich. Im abschließenden Gruppenspiel setzten sich die Norwegerinnen mit 2:1 gegen die Niederlande durch.

Durch ein 0:0 im letzten Gruppenspiel gegen Polen mit Ewa Pajor hat die Schweiz den direkten Endrundeneinzug verpasst. Dickenmann und Maritz müssen deshalb in den Playoffs um das ausstehende Ticket nach Frankreich kämpfen.

Enttäuschung herrscht auf Island. Das Team von der Insel im Nordatlantik verpasste den Einzug in die Playoffs durch ein 1:1 gegen Tschechien. Tereza Szewieczkova (12.) brachte die Gäste in Führung, Glodis Viggosdottir glich aus (87.), „Wölfin“ Gunnarsdottir vergab in der Nachspielzeit (90.+3) einen Strafstoß.

Mit der VfL-Torfrau Mary Earps im Kasten setzten sich die bereits qualifizierten Engländerinnen mit 6:0 in Kasachstan durch.

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