24. Juli 2018
Kultur

13 Stunden Musik nonstop: Das ist Aerie

Vorbereitungen für das Musikfestival auf dem Sportplatz in Querenhorst laufen auf Hochtouren

Mit ihrem Festival stoßen die Macher in eine echte Lücke, denn in aller Regel legen sich Veranstaltungen dieser Art auf eine Musikrichtung und damit auf eine Zielgruppe fest. Foto: Erik Beyen

Querenhorst. Es ist bereitet: Am Samstag startet auf dem alten Sportplatz hinter dem Gemeinde- und Kulturzentrum Querenhorst erstmals das Open-Air-Festival Aerie.
13 Stunden Musik nonstop von elf Bands bei Cocktails mit echtem Strandfeeling, Gegrilltem, Getränken und Gulaschsuppe. Etwa 500 Karten seien bereits verkauft, erklären die Veranstalter bei einem Lokaltermin auf dem Sportplatz.
Man hoffe zusätzlich auf einige Hundert Kurzentschlossene. Am Bühnenprogramm sollte das nicht scheitern, denn das verspricht echte Klasse.

Hinter Aerie stecken die Macher des „Rock in Q“-Festivals (Rock in Querenhorst) Stefan Ickert, Jan Uhrich, Mark Brunke, Querenhorsts Bürgermeister Thomas Martini und Sebastian Becker.
Unterstützt wird das Team von der Faschingsjugend sowie regionalen Unternehmen. Ein Jahr laufen die Vorbereitungen nun, Hunderte von Kilometern sind sie gefahren, um ihre Acts für Samstag zu hören und so aussuchen zu können.

Im Ergebnis stehen für das Debut diese Bands auf der Bühne: die Leoniden, The Wake Woods, Mouyè, Paisley, Still Trees, Enemy Jack, Jeremias, Kroner, Wolkenkratzer, Minuspol und Neoton.
Die Leoniden sind der Top-Act. In diesem Jahr hat die Indie-Rock-Formation bereits das Hurricane-Festival gerockt.

An ihren Erfolg glauben die jungen Eventmanager, haben sie doch bereits einige Erfahrungen mit der Organisation großer Konzerte. Für das Aerie mussten ein professionelles Sicherheits- sowie Brandschutzkonzept erstellt werden: Eine große Parkfläche befindet sich direkt neben dem Festivalgelände.
Die Zufahrten sind beschildert, Feuerwehr-, Rettungswege und Sammelstellen für den Ernstfall ebenso. Das gesamte Gelände wird mit 4000 Litern Wasser leicht befeuchtet, zusätzlich steht weiteres Wasser für alle Fälle bereit, das DRK aus Grasleben ist ständig mit mehreren Kräften vor Ort, reflektierende Schilder weisen die Wege – eine unheimlich teure Angelegenheit, wie die Veranstalter berichten, aber: Die Gäste sollten sich wohl und sicher fühlen und dabei jede Menge Spaß haben, erklärte das Organisatorenteam.

Am Samstag beginnt der Einlass um 12 Uhr. Die erste Band legt um 13 Uhr los. Das Gelände ist barrierefrei angelegt. Karten gibt es noch an der Tages- und Abendkasse.
Mit ihrem Festival stoßen die Macher in eine echte Lücke, denn in aller Regel legen sich Veranstaltungen dieser Art auf eine Musikrichtung und damit auf eine Zielgruppe fest. Aerie ist ein Indie-Rock-Event, wobei das Bandaufgebot zeigt: Die Grenzen sind fließend.
Auch das ist ein Aspekt, weshalb man in Querenhorst fest an den Erfolg glaubt. Weitere Infos und Details finden Interessierte im Internet unter www.aerie-festival.de .

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